Samstag, 5. Dezember 2009

Groundhopping in Wien Mauer

Das die 5. österreichische Spielklasse sehr weit von der spielerischen Qualität einer Regionalliga Ost oder der Bundesliga entfernt ist, ist ja kein Geheimnis. Dennoch war das Nachtragsspiel in der Oberliga A zwischen Union Mauer und dem Sportverein Rasenspieler Wolfsberg eine sehr unterhaltsame Partie. Die Wolfsberger haben in der zweiten Halbzeit ein 2:0 aufgeholt und hätten gegen Ende der Partie noch 2:3 gewinnen können. Alles in allem ist das 2:2 aber ein verdienter Endstand. Star der Partie war mit Sicherheit Bundesligaschiedsrichter Fritz Stuchlik, der hier im 23. Wiener Gemeindebezirk pfeifen durfte, damit er es in seiner Bundesligapause wohl nicht verlernt. Was natürlich bei so einer Partie einen ganz eigenen Flair hat , das sind die Gespräche, Wortfetzen und Schreiereien der Trainer, Spieler und Fans: wie etwa "Peter links!", "Jetzt schick eam", "Schleich di heast, des woa gleiche Höhe", "Nicki, Bleib!", "Hauts eam eine" oder "Ned geh bitte - Kämpf amaoi!".
Und wenn man die kulinarischen Gepflogenheiten nicht kennt, kann es auch passieren, das man von der nahen "Vip-Tribüne" gerügt wird: Denn mit einem Teehäferl sollte man am Union-Mauer-Platz besser nicht am Spielfeldrand stehen, denn dafür hagelt es für den Verein scheinbar die härtesten Geldstrafen.




2 Kommentare:

Brucki hat gesagt…

ein - trotz teehäferl-incident ;-) - leiwander fußballnachmittag!

Mäx hat gesagt…

Ja war ein sehr feiner Nachmittag. Großes Fußballkino!!!