Freitag, 16. April 2010

The Awake of Lehnen

Drei Amerikaner, die in Wien wohnen, gründeten 2005 die Band Lehnen. Bis einer von Ihnen wieder in seine Heimat zurückgeht und Ersatz gesucht wird: Joel Boyd (Gesang, Gitarre) und Matthew Prokop (Schlagzeug) fanden über eine Arbeitskollegin den Bassisten Stefan Sieder, der wiederum Martin Konvicka (Ja das ist der Sänger von The Who The What The Yeah) mit in die Combo brachte. Anfangs spielte Martin nur Keyboard, heute gestaltet er mit der zweiten Gitarre, den Sound von Lehnen maßgeblich mit. Das Quartett bringt am 21. Mai ihr zweites Album Awake auf den Markt. Es ist rockiger, elektronischer und mit einer Brise mehr Ambient versehen als das Debut. Awake ist ein Album für Nachtschwärmer: Was aber nicht nur daran liegt, dass die meisten der Songs in der Nacht entstanden, sondern vielmehr, weil die Musik von Lehnen rockt und man dazu erstklassig tanzen und abgehen kann! Grund genug, die Jungs bei Gezeichnet fürs Leben am 16. April ab 23.00 in einer Live-Radio-session ein bis zwei Tracks aus ihrem neuen Opus performen zu lassen. Darauf darf man gestrost gespannt sein.
Das Debüt "This Could Be Our Dream Home" erschien gänzlich in Eigenregie und ohne Label, wurde aber sehr wohlwollenden von einigen heimischen und internationalen Pop-Schreiberlingen registriert.

copyright Fotos, Lehnen und/oder Kürbis

Hier ein kleiner Blick auf die Aufnahmen zum neuen Album "AWAKE"

Sonntag, 11. April 2010

Tanz des Piraten

GISBERT ZU KNYPHAUSEN
„Hurra ! Hurra! So nicht“

„Hey, Hey alles ist Ok, Ich kratz an meinem Kopf und rühr in meinem Tee,....Sobald ich wieder laufen kann, lauf ich zurück zu Dir“, singt GISBERT ZU KNYPHAUSEN auf Hey über seinen Trennungsschmerz. Der aus dem Rheinland stammende und in Hamburg ansässige Songwriter, versteht es wie nur wenig seine Emotionen in Texte zu wickeln. Graue Gedanken und graues Licht, die will Gisbert nicht, wie er in der Nummer Grau singt. Er ist Freund von Klischees und funkelnden Sternen, wie er in seinem gleichnamigen Song beweist. Der Wahlhamburger, der aus einer Familie von Diplomaten, Ministern und Weinbauern stammt, klingt traurig, melancholisch und verheißend zugleich: Er befinder sich auf der Suche: Nach der wahren Liebe, nach dem Paltz im Leben und nach Glück. Der Suche nach dem perfekten Album ist er mit „Hurra! Hurra! So nicht! schon sehr nahe gekommen! Trauer, Glück und Wut auf einem Album: Grandioses Gepolter mit berührenden Texten, wie es sonst nur SVEN REGENER von ELEMENT OF CRIME auf die Bühne zu bringen vermag!

Markus Egger (9/10)


Diese Kritik ist übrigens auch im neuen
SLAM nachzulesen. Am 27. April präsentiert Gisbert sein neues Album im Wiener Haus der Musik. Don´t miss this!!!

Montag, 5. April 2010

Cheeky lyrics and comical samples...

...So könnte man den Sound von Buster Shuffle aus East London beschreiben. Das Quartett um Sänger und Pianotastenklopfer Jethro Baker veröffentlichte letzten Herbst sein Debut "Our Night Out". Feinster SKA, der darauf schließen läßt, dass die vier Herren in ihren Ben Sherman-Pullundern und Fred Perry-Poloshirts nicht nur wie Darsteller aus Shane Meadows "This is England" anmuten, sondern auch die ein oder andere Madness und Specials-Scheibe in ihrer Plattensammlung besitzen.
Die elf Songs wurden in einer zweitägigen Homerecording-Studiosession aufgenommen und vom Art Brut Lead-Gitarristen Ian Catskilkin produziert.Und das Ergebnis kann sich hören und sehen lassen. Die Musik animiert zum Mittanzen und die Texte, die einen ironischen Blick auf Beziehungen und die alltäglichen Dinge des Lebens werfen, lassen das Publikum vor der Bühne und vor der Anlage schmunzeln. Und die Fanbase von Buster Shuffle wächst stätig: "Old Men, Mums and young girls like the band" lautet der Tenor im Netz. Frank Black outete sich kürzlich als Fan und die Gigs sind mittlerweile nicht nur in London ausverkauft. Erste Touren als Support der Riffles oder der Wombats folgten.

copyright Fotos BUSTER SHUFFLE!

"Inspired arrangements and effective songs. One to watch" UNCUT

"You will enjoy this knees-up bar-room ska-pop from the chirpy cockneys" The Guardian new band of the day

"An eclectic line-up of perky ska" TIMEOUT

"Talking of London, this has the smell of the smoke about it" - Steve Lamacq (BBC Radio 2)

"Forget Madness, throw your Specials-Albums out of the window. Here comes Buster Shuffle from Hackney. The best ska, I´ve ever heard!" Mäx Egger (Orange 94.0, SLAM)




Donnerstag, 1. April 2010

Tanz Frustrationstoleranz

Sie haben sich die Heimorgeln nur von ihren Kindern geborgt, sind in Liechtenstein Nationalfeinde Nummer eins und für FM4 Urgestein Fritz Ostermayer die beste Band des Universums. 2009 verzauberten sie das Rabenhofpublikum mit ihrem esoterischen Protestsong: Widerstand ist Ohm und gewannen wohl auch zu ihrer eigenen Überraschung den Protestsongcontest.Keine andere Band covert Willi Warma oder Dana Gillespie schöner als die Vier vom Ersten Wiener Heimorgelorchester.
Einmal habe ich Sie wieder ausgeladen. Diesmal aber kommen Sie mit Heimorgeln und ihrer Lieblingsmusik am 2. APRIL um 23.00 zu GEZEICHNET FÜRS LEBEN.

Hier ein kleiner Eindruck vom neuen Album.

Und hier eine ältere aber nicht minder geile Nummer: