A Life, A Song, A Radioshow from mäx on Vimeo. Stephan legte als Gast-Dj seine Lieblingstracks auf den GFL-Plattenteller.Von Feist bis Will Oldham war da alles zu finden, was das Musikliebhaberherz begehrt. Und was ebenso erstaunlich war, ist, dass sich Stephan als Bob Dylan-Imitator outete.Durch meine investigative journalistische Ader stellte sich auch heraus, dass Stephan vorhat Pilot zu werden, und dass auch der deutsche Rolling Stone bereits ein Auge auf ALASAC geworfen hat. Der Gossip-Journalist und Reserve Indie-Dominik Heinzl in mir findet dann auch noch heraus, dass Stephan Stanzel und Marilies Jagsch laut einem österreichsichen Radiosender (nein es ist nicht Ö3)das First Couple of Austrian Indie Rock seien sollen. Und so finde ich mich kurz nach der Sendung, die beiden mögen mir diese Formulierung verzeihen, mit dem First Couple auf ein Last Beer, bevor ich ziemlich betrunken nach Hause wanke.
Sonntag, 9. November 2008
A Life, A Song, A Radioshow
A Life, A Song, A Radioshow from mäx on Vimeo. Stephan legte als Gast-Dj seine Lieblingstracks auf den GFL-Plattenteller.Von Feist bis Will Oldham war da alles zu finden, was das Musikliebhaberherz begehrt. Und was ebenso erstaunlich war, ist, dass sich Stephan als Bob Dylan-Imitator outete.Durch meine investigative journalistische Ader stellte sich auch heraus, dass Stephan vorhat Pilot zu werden, und dass auch der deutsche Rolling Stone bereits ein Auge auf ALASAC geworfen hat. Der Gossip-Journalist und Reserve Indie-Dominik Heinzl in mir findet dann auch noch heraus, dass Stephan Stanzel und Marilies Jagsch laut einem österreichsichen Radiosender (nein es ist nicht Ö3)das First Couple of Austrian Indie Rock seien sollen. Und so finde ich mich kurz nach der Sendung, die beiden mögen mir diese Formulierung verzeihen, mit dem First Couple auf ein Last Beer, bevor ich ziemlich betrunken nach Hause wanke.
Sonntag, 2. November 2008
Back in the USSR
Oder zum besseren Verständnis: A Tribute to Vladimir Vissotski. Jetzt wird sich so mancher fragen, wer zur Hölle Vladimir Vissotski ist. Bevor ihr euch jetzt zu Tode googelt, werde ich euch vom russischen Sänger ein paar Dinge berichten. Zu aller erst wie ich zum ersten mal auf diesen großartigen Künstler gestoßen bin. Der Leander Haussmannfilm "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe", besticht nicht nur durch eine amüsante Handlung, sondern auch durch einen phänomenalen Soundtrack. Auf diesem sind vor allem Songs eines gewissen Herrn Regener zu finden. Wie zum Beispiel: Ein Hot Dog unten am Hafen. Und das hört und sieht sich so an:Da die Element of Crime ja immer hervorragende Musik mit tiefgründigen, humorvollen und traurig fast schon melancholisch anmutenden Texten machen, war es für mich klar den Soundtrack zum Film zu erstehen. Da waren dann auch zwei Tracks eines russischen Künstlers drauf: Nämlich eines gewissen Vladimir Vissotski. Weit weg von allen Russendisko und Russkaja-Klischee Ruski-Tanz-Ska ist die Musik von Vladimir authentisch und geht sofort ins Ohr. Seine rauchende Stimme und die Gitarre erinnern mehr an Chasons und Bob Dylan als an Kaffee Burger und Vladimir Kaminer. Hier mal ein paar Kostproben vom Meister:
Hier ein paar historische Daten frei nach Wikipedia: Obwohl seine Platten beim staatseigenen „Melodija“-Label verlegt wurden, war Vissotski ein für den sowjetischen Staat äußerst unbequemer Sänger und Dichter. In seinen Liedern sang er auch über Themen, die es offiziell in der UDSSR nicht gab: Prostitution, Verbrechen oder Antisemitismus.Er ist auch heute noch ein fester Begriff in Russland und gilt dort als der größte Liedermacher des 20. Jahrhunderts. Im Alter von nur 42 Jahren, starb Vladimir Vissotski in seiner Wohnung an Herzversagen. Einer der Gründe für seinen frühen Tod dürfte seine schwere Alkoholsucht gewesen sein.Am 28. Juli 1980 wurde Vissotski auf dem Wagankowoer Friedhof beigesetzt. Da in jenen Tagen in Moskau die Olympiade stattfand und der Kremel einen politischen Eklat auf jeden Fall vermeiden wollte, blieb sein Tod von den sowjetischen Medien unerwähnt. Dennoch verbreitete sich die Nachricht in der Bevölkerung wie ein Lauffeuer, und das Begräbnis geriet zur größten nicht staatlich verordneten Demo, die Moskau bis dahin gesehen hatte.
Wer in Wien gerne Platten vom Meister finden will, der darf auf keinen Fall ins Substance oder ins Rave Up schauen, weil sogar die Musikfreaks hinter den Indie-DJ-Pulten verständnislos mit den Schultern zucken, wenn man den Namen Vladimier Vissostski in den Mund nimmt. Anders ist es da beim alteingesessenen Plattengeschäft dem Teuchtler: Hier findet man fünf verschiedene Platten, die wahrscheinlich auch in Moskau nur sehr schwer in die Finger zu kriegen sind.
Hier noch mein Lieblingslied: Auf Deutsch: Der Boxer!
Freitag, 31. Oktober 2008
Zwei Elefanten und ein Studio
In der Sendung vom 17.10. 2008 war die Band Kommando Elefant live zu einer exclusiven Gezeichnet fürs Leben Radio Session zu Gast. Alf und Luis, wie die Rabauken mit bürgerlichen Namen heißen, präsentierten ihr frisch gepresstes Album "Kaputt, aber Glücklich" und performten auch zwei Nummern live. Eine davon ist hier zu hören: Nämlich Uuuuuuuudo L.
Die Jungs erwiesen sich als sehr kommunikativ und äußerst trinkfest, und das obwohl Sie gerade erst von einer nicht unanstrengenden Support-Show für die Lemonheads aus Stuttgart angereist waren. Neben ihren eigenen Nummern legte Mäx auch die Lieblingstracks der Elefanten auf. Zu seiner Überraschung stellte sich nach ein paar Gesprächen heraus, dass Sänger Alf sowohl Betreiber des wunderbaren Las Vegas Recordlabels ist (auf dem der Ballesterer-EM-Sampler: Lieber ein Verlierer sein erschienen ist), als auch im selben Haus wie Mäx in der Liebhartsgasse in Ottakring wohnte. Ja, Ja die Welt ist ein Dorf. Meine ist auf alle Fälle ein gallisches...
Nächsten GÄSTE am 7.11.: A LIFE, A SONG, A CIGARETTE in der nächsten GFL-LIVE-SESSION - Stay tuned!!!
Freitag, 3. Oktober 2008
DJ Mad Mäx rocks the Airwaves on October the 3rd!
Dj Mad Mäx stellt heute einige Tracks aus dem neuen ALASAC-Album "Black Air" vor, sowie rare Schmankerln aus seinem privaten Plattenfundus. Da kommandiert ein Elefant genauso wie ein Sandriese, und das nicht nur im Geburtsjahr des Moderators 1976. Hier sitzt ein Mann aus Portugal genauso am Plattenteller wie ein Sonnenkaiser im Tor steht. Willi Warma sprengt alle Ketten.Und wer weiß vielleicht fällt gegen Ende der Sendung sogar Neuschnee in den Okkervil River!
(Un-) Mögliche Trackliste:

(Un-) Mögliche Trackliste:
- RJD2 - 1976
- ALASAC - Marie
- Giant Sand - Stranded Pearl
- Kreisky - Tormann
- Willi Warma - Ich sprenge alle Ketten
- Kommando Elefant - Udo Lindenberg
- ALASAC - Fever
- Neuschnee - Zufriedenheit
- Portugal the Man - Colors
- Okkervil River - Pop Lie
- Mika Vember - Rubberland
- Clara Luzia - No-Handed
- Eugene McGuiness - Moscow State Circus
- Jack Peñate - Torn on the Platform
- Gustav - Rettet die Wale
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